Aktivitäten im Museum

Der Vorstand ist nicht untätig. Aus den monatlichen Vorstandssitzungen sind zunächst wöchentliche Treffen geworden, auf denen man die Möglichkeiten der Steigerung der Attraktivität des Museums besprochen hat. Der erste Akt war die Sichtung aller Bestände.  Dabei kamen sehr viele Schätzchen zum Vorschein. Da war es wieder – das Platzproblem. Man beschloss die Bestände auf ihre „Museumstauglichkeit“ zu untersuchen und kam zum Ergebnis, dass man sich von der militärischen Seite der Seefahrt trennen wollte. Dann fand man noch eine große Anzahl an Stücken, die eher als Touristenmitbringsel bezeichnet werden können. Das große Aussortieren begann und in diesem Zusammenhang stellen wir fest, das wir sehr viele interessante Bücher und Bilder besitzen die falsch präsentiert werden. So beschlossen wir eine Leseecke einzurichten. Regale wurden gekauft und werden zur Zeit aufgebaut. Die Ehefrau eines Vorstandsmitgliedes stellt eine gemütliche Sitzgruppe zu Verfügung und so entsteht eine einladende Leseecke, in der man sich niederlassen kann und in aller Ruhe in dem reichhaltigen Bücherbestand stöbern kann. Der große Ausstellungsraum wurde mit Vorhängen der Länge nach geteilt, dadurch wird ein Museumsrundgang erzeugt und gleichzeitig zusätzliche Präsentationsflächen für Bilder gewonnen. Die Schiffsmodelle wurden anders positioniert und es entsteht ein beeindruckendes Bild durch die Konzentration der Modelle. Es werden viele Ideen umgesetzt und alle Vorstandsmitglieder sind mit Begeisterung dabei. Es entsteht dabei ein wichtiger Nebeneffekt: Die Archivierung der verbleibenden Bestände wird fortgesetzt. Hier ist Sheila Grugl der Motor, der das vorantreibt und den Vereinsmitgliedern die entscheidenden Hilfen und Anregungen gibt.

 

Das Stevenmodell der „Kapitän Sorokin“

hing in der Ausbildungsgesellschaft Emden. Als sich abzeichnete, dass die Einrichtung geschlossen wird, wurde sie uns von deren Leiter Herrn Dipl.- Ing. Michael Sterzenbach als Ausstellungsstück angeboten. Das Stück hat ordentlich Gewicht und wir haben eine ganze Weile nach einem geeigneten Platz gesucht. Jetzt  hängt es als „Eye-Catcher“ gegenüber der Eingangstür im Museum. Mit den vereinen Kräften von Manfred Uphoff, Bernd Parré, Heinz Faust und Peter Nauschütt wurde es montiert. Die „Freunde der Seefahrt“ sind mit Recht sehr stolz auf ihre neueste Errungenschaft. Was es mit der „Kapitän Sorokin“ auf sich hatte wird an anderer Stelle dieser Seite erzählt: Unter dem „Emder Hafen damals“ findet ihr die Geschichte bei den „Nordseewerken“.

© Peter Nauschütt

Fernsehen war da !

Am 24.03.2016 war Herr HEIKO HABBEN im Museum der „Freunde der Seefahrt“. Herr Habben ist studierter Mediengestalter und als freier Unternehmer für viele Auftraggeber unterwegs. Für den Regionalsender DRF 1 hatte er den Auftrag ein Portrait des Emder martimen Museums zu erstellen. Der Sender ist im Koblenzer Raum angesiedelt und hat dort ca 1,8 Mio. Zuschauer. Die „Freunde der Seefahrt“ liessen sich natürlich eine solche Gelegenheit der Selbstdarstellung nicht entgehen und unterstützten das Vorhaben Herrn Habbens nach Kräften. So wurden einige Mitglieder aktiviert, die das tägliche Leben im Museum demonstrierten. Die „Freunde der Seefahrt“ haben die Hoffnung, das sie auch im Süden Deutschlands Aufmerksamkeit erregen können, und das Museum für Touristen aus dieser Gegend ein lohnendes Ziel sein wird.

Das Ergebnis: Ein Bericht bei DRF 1

Aktuelle Inhalte

MS „HENDRIK FISSER“

Diese Schlechtwetter – Fotos wurden uns vom Elektriker der „HENDRIK FISSER“ Reinhard Metzger  zur Verfügung gestellt. Die Aufnahmen entstanden während seiner Fahrzeit in den Jahren 1963 – 1964. Das Schiff war in weltweiter Trampfahrt im Einsatz. Ein ausführlicher Bildbericht ist … [weiterlesen]

Reinhard Metzger auf der „HENDRIK FISSER“

An dieser Stelle ist ein Beitrag von Reinhard Metzger eingefügt, den er in mühevoller Arbeit selbst erstellt hat. Wir möchten diesen Beitrag nicht auseinanderpflücken und präsentieren ihn deshalb so, wie er uns vom Kollegen Reinhard Metzger übersandt wurde. Viel Spass … [weiterlesen]

Joachim Kemsa, vom Assi bis zum Chief bei Fritzen

Das ist Joachim Kemsa, Jahrgang 1946, als Ing.-Assistent auf der TS „ANNE KATRIN FRITZEN“. Herr Kemsa stellte uns eine ganze Reihe von Bildern zur Verfügung, die wir in diesem Beitrag veröffentlichen werden. Herr Kemsa verbrachte den größten Teil seiner Fahrzeit … [weiterlesen]

Das Kohlessen der „Freunde der Seefahrt“ fand unter großer Beteiligung statt und kann als sehr erfolgreich betrachtet werden.

Das nächste Ereignis ist geplant und soll am 26. April stattfinden: ein Besuch der Batavia-Werft in Lelystad / Holland. Hier bauen die Holländer originalgetreue Ostindien – Fahrer bis ins Detail nach. Ein sehr lohnenswertes Reiseziel. Es wird ein Bus gechartert, die Teilnehmerzahl ist auf 45 begrenzt. Der Bus fährt am 26.04. 2017 um 08:00 vom ZOB ab. Die Fahrkosten betragen 15 € / Person. Der Eintritt in das Museum kostet für Besucher mit einem Alter unter 65 Jahre 11 €, Besucher die älter als 65 sind zahlen nur 9 €, also => Ausweis nicht vergessen. Diese Kosten sind nicht im Fahrpreis enthalten. Im Bus wird es kostenlos zu Trinken geben. Mitfahren können Mitglieder, Gäste und Freunde der „Freunde“. Der Anmeldeschluss ist entweder der 18. April oder bei Erreichen der max. Teilnehmerzahl. Anmeldungen sind im Museum möglich. Der Fahrpreis ist bei Anmeldung zu entrichten.

 

Eindrücke von der Batavia – Werft

 © Alle Bilder Bernd Parré

 

 

 

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