Aktivitäten im Museum

Aktivitäten im Museum

Der Vorstand ist nicht untätig. Aus den monatlichen Vorstandssitzungen sind zunächst wöchentliche Treffen geworden, auf denen man die Möglichkeiten der Steigerung der Attraktivität des Museums besprochen hat. Der erste Akt war die Sichtung aller Bestände.  Dabei kamen sehr viele Schätzchen zum Vorschein. Da war es wieder – das Platzproblem. Man beschloss die Bestände auf ihre „Museumstauglichkeit“ zu untersuchen und kam zum Ergebnis, dass man sich von der militärischen Seite der Seefahrt trennen wollte. Dann fand man noch eine große Anzahl an Stücken, die eher als Touristenmitbringsel bezeichnet werden können. Das große Aussortieren begann und in diesem Zusammenhang stellen wir fest, das wir sehr viele interessante Bücher und Bilder besitzen die falsch präsentiert werden. So beschlossen wir eine Leseecke einzurichten. Regale wurden gekauft und werden zur Zeit aufgebaut. Die Ehefrau eines Vorstandsmitgliedes stellt eine gemütliche Sitzgruppe zu Verfügung und so entsteht eine einladende Leseecke, in der man sich niederlassen kann und in aller Ruhe in dem reichhaltigen Bücherbestand stöbern kann. Der große Ausstellungsraum wurde mit Vorhängen der Länge nach geteilt, dadurch wird ein Museumsrundgang erzeugt und gleichzeitig zusätzliche Präsentationsflächen für Bilder gewonnen. Die Schiffsmodelle wurden anders positioniert und es entsteht ein beeindruckendes Bild durch die Konzentration der Modelle. Es werden viele Ideen umgesetzt und alle Vorstandsmitglieder sind mit Begeisterung dabei. Es entsteht dabei ein wichtiger Nebeneffekt: Die Archivierung der verbleibenden Bestände wird fortgesetzt. Hier ist Sheila Grugl der Motor, der das vorantreibt und den Vereinsmitgliedern die entscheidenden Hilfen und Anregungen gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Harry Marx ist gestorben !

Harry Marx (Mitte) während eines Museumsbesuches mit seinem langjährigen Freund Hans Saathoff und Ernst Richter

Harry Marx ist am 09.05.2018 völlig unerwartet aus dem Leben gerissen worden! Harry war seit langen Jahren (2006) ein aufmerksames Mitglied des Museumsvereins „Freunde der Seefahrt“. Er fuhr als Wachingenieur auf verschiedenen Schiffen der Reederei Schulte & Bruns und war seit 1975 als Seebetriebsobmann für die Interessen der Seeleute dieser Reederei zuständig. Harry war ein vielseitig interessierter und begabter Mensch, dessen Tod viele seiner Kollegen sehr betroffen macht. Sie trauern um ihn und wünschen seiner Frau Hilke viel Kraft.

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