Der Verein stellt sich vor

Im Jahr 2004 hatten Uwe Heinz und Ernst Richter die Idee einen Treffpunkt für Seeleute einzurichten. In einem Hinterhorf in der Großen Straße in Emden, gegenüber der Norder Bank wurde eine Räumlichkeit angemietet. Diese Räumlichkeit enthielt zunächst nur ein paar Sitzgelegenheiten, mehr nicht. Es trafen sich dort Seeleute, die inzwischen in Rente Waren, aktive Seeleute und Leute die an der Seefahrt Interesse haben. Es wurde geklönt über frühere Zeiten und darüber, wie die Seefahrt heute so ist. Ernst Richter machte Tee für die ganze Meute und wenn Mittags die Jungs auseinandergingen, ließ jeder etwas Geld in einem bereitstehenden Teller liegen. Keiner wurde dazu aufgefordet, es gab kein Limit nach oben oder unten, aber da bekanntlich Seeleute sehr großzügig sind, wenn sie sich wohlfühlen, blieb immer genug liegen. So konnten Ernst und Uwe die laufenden Kosten für die erste Bleibe prima decken. Da war die Miete für die Räumlichkeiten, Kosten für Heizung, Wasser und Strom und vor allen Dingen für die Unmengen an Tee, die hier durchgingen, aufzubringen. Die Gäste trugen auch dazu bei, das Heim etwas „gemütlicher“ zu gestalten. Jeder schleppte an, was er während seiner Seefahrtzeit in aller Herren Länder an vorzeigbaren Souvenirs zusammengetragen hatte und was jetzt wohl nicht mehr ins traute Heim passte, aber auch viel zu schade zum Wegschmeissen war. So füllte sich der Raum in kurzer Zeit doch mächtig. Es wurde zu eng. Man entschloss sich umzuziehen in eine andere etwas größere Räumlichkeit. In der Emsstraße wurde man fündig. Es wurde ein kleiner Laden angemietet, der groß genug war, um die vielen Dinge, die sich inzwischen angesammelt hatten, unterzubringen. Es gab jetzt ein Problem: Die Miete war nicht mehr ganz so günstig und man war auf sichere Einnahmen angewiesen. 2006 wurde darum der Verein „Freunde der Seefahrt“ gegründet. Es gab ca. 20 Gründungsmitglieder.  Es wurden aber schnell immer mehr und man begann ein richtiges Vereinsleben zu führen. Man gewann ein paar Sponsoren und die Finanzierung wurde etwas einfacher. Mit der Eintragung ins Vereinsregister war ein weiterer Schritt in die Richtung getan, ein Mitglied der maritmen Muesumslandschaft Emdens zu werden. Das Ziel ist jetzt, weitere Mitglieder und Sponsoren zu werben, um auch als Museum bestehen zu können.

 

 

Wird fortgesetzt

Aktuelle Inhalte

Das Museum feiert Jubiläum

Das Museum „Freunde der Seefahrt“ feiert Jubiläum Zum 11jährigen Jubiläum waren ca 150 Gäste in das kleine maritime Museum gekommen. Sie wurden freundlich empfangen und großzügig bewirtet. Ein besonderes Geschenk hatte der ehemalige S&B – Chief „Hannes“ Steen der „Freunden … [weiterlesen]

Fernsehen war da!

Fernsehen war da ! Am 24.03.2016 war Herr HEIKO HABBEN im Museum der „Freunde der Seefahrt“. Herr Habben ist studierter Mediengestalter und als freier Unternehmer für viele Auftraggeber unterwegs. Für den Regionalsender DRF 1 hatte er den Auftrag ein Portrait … [weiterlesen]

Das Stevenmodell der „KAPITÄN SOROKIN“

hing in der Ausbildungsgesellschaft Emden. Als sich abzeichnete, dass die Einrichtung geschlossen wird, wurde sie uns von deren Leiter Herrn Dipl.- Ing. Michael Sterzenbach als Ausstellungsstück angeboten. Das Stück hat ordentlich Gewicht und wir haben eine ganze Weile nach einem … [weiterlesen]

 

„Rudi“ Stomberg ist am 05.04. 2018 gestorben !

Rudi Stomberg + 05.06.2018

Rudi erkrankte im letzten Jahr an Krebs. Lange Zeit sah es so aus, als könne er die Krankheit besiegen, doch in den letzten Monaten wurde Rudi immer schwächer, bis er schließlich den Kampf doch noch verlor. Bis zuletzt war Rudi immer noch den „Freunden der Seefahrt“ verbunden und nahm – so gut er konnte – regen Anteil am Vereinleben. Mannfred Uphoff musste ihm bei seinen Besuchen stets Bericht erstatten. Rudi war bis zuletzt als Beisitzer im Vorstand des Museumsvereins tätig. Es kümmerte sich um die Verteilung der Vereinspost und, gemeinsam mit seiner Ehefrau Waltraud, um die Geburtstagsgrüße für die Mitglieder. Das besondere daran war, dass er dem Verein viel Geld einsparte, indem er die Post, die in Emden und Umgebung zuzustellen war, persönlich vorbeibrachte und zwar per pedes – also zu Fuß! Rudi hat dabei viele Kilometer zurückgelegt und war überall im Stadtgebiet Emdens zu sehen, wie er unermüdlich in Sachen „Freunde der Seefahrt“ unterwegs war. Er wird uns nicht nur deswegen fehlen!

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