Sonntagsausflug

So sah es vor ca. 60 Jahren im Emder Hafen aus. Alle Brücken im Einsatz. Es wurde Massengut gelöscht und geladen. Das konnte Erz aus der ganzen Welt, bestimmt für das Ruhrgebiet sein. Es wurde Kohle, Koks, Getreide, Öl und Autos gelöscht und geladen und in die ganze Welt verschifft. Das Mädchen hat ihren „Sonntagspetticoat“ angezogen und ist sicherlich mit ihren Eltern zu einem Ausflug in den Hafen gestartet. Der Hafen war ein beliebtes Ausflugsziel für die Emder Bürger in der damaligen Zeit. Man fuhr mit dem Fahrrad, seltener mit dem Auto aber auch, für wenig Geld, mit dem „Stadtboot“. Es gab immer viel zu sehen, der Hafen war meistens voll, so wie hier. „Auf Strom“ erkennt man die voll abgeladene „Ilse Schulte“ (das Schwesterschiff,die „HWS“, kann es nicht sein, denn die hatte am ersten Mast einen Schwergutbaum), dahinter ein „Leonhard-Dampfer“. Am Nordkai liegt, halb verdeckt, ein Schwede von der Reederei Axel Brostöm, erkennbar an dem Schornstein mit den schwarz-roten Ringen und dem weissen AB darin. Die Schiffe der Reederei Brostöm waren in Emden keine seltene Gäste. MS „Lappland oder MS „Malmland“ waren bekannte Namen. Einige Emder Jungs verdienten auf ihnen Ihr Geld. Im Vordergrund ein Schwimmkran. Die kamen zum Einsatz, wenn „auf Warteplatz“ mit dem Löschen vom Schiff direkt in Binnenkähne begonnen wurde, um Liegezeit zu sparen, Zeit war auch damals schon Geld. Die Kräne hatten übrigens Dampfantrieb, und eine richtige Besatzung mit Heizern und Maschinisten. – Also Sonntags im Hafen war schon ein Erlebnis für Jung und Alt. Als Abschluss spendierte Vater dann eine Erfrischung auf „lüttje Börkum“. Wer kennt es noch?

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Vollbeschäftigung im Emder Hafen

Foto: Sammlung Freunde der Seefahrt

 

Eine Radtour mit der Tochter

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Vorne die Tochter hinten ein indischer Frachter am Südkai.

© Peter Nauschütt

Mit der Tochter auf dem Fahrrad durch den Hafen. Bei gutem Wetter ein schönes Sonntagsvergnügen. ´was zu sehen gibt es auch noch. Am Südkai liegt ein indischer Stückgutfrachter. Ein indischer Bau der eindeutig deutsche Handschrift zeigt.

Das kleine maritime Museum ist ganzjährig am Do + Fr + Sa von 10:00 bis 13:00 Uhr für Sie da.

Das Curry – Essen war sowohl von der Teilnehmerzahl als auch von der Qualität des Essens und vom exellenten Service her ein voller Erfolg. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren, an die Küche des Herrn Lange vom Emder „Klub zum guten Endzweck“ und an die Crew von Herrn Pastor Sandersfeld vom Emder Seemannsheim. Es war ein sehr schöner Abend!

So muss Curry sein

Das nächste Ereignis an gleicher Stelle lässt nicht lange auf sich warten: Am 06.03.2020 veranstaltet ab 17:00 der Museumsverein „Freunde der Seefahrt e.V.“ seine  Jahreshauptversammlung. Die Einladungen sind rechtzeitig rausgegangen und wir hoffen auf eine rege Teilnahme!

Es freuen sich

Die „Freunde der Seefahrt“

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