Umbau

Der Umbau und die Folgen. Ein Bogen wird gespannt…..

Der Umbau des Museums war eigentlich die Umwandlung eines ehemaligen Asia-Restaurant in ein Museum oder eine museale Begegnungsstätte. Das war eine Aufgabe , die es in sich hatte. Es erforderte viel Geld, von dem nicht sehr viel vorhanden war, viel Zeit, die nur begrenzt zur Verfügung stand, viel Fachwissen, was in unserer Mitgliedschaft in großem Maße vorhanden war, viel Verständnis und Vertrauen unseres Vermieters, das er Gott sei Dank in uns setzte und – nicht zuletzt – viel Einsatzbereitschaft unserer Mitglieder, welche in freiwilligen Arbeitseinsätzen etwas Erstaunliches auf die Beine stellten. Es wurde ein wirklich tolles Museum geschaffen. In Emden gibt es nichts vergleichbares. Die Mitglieder waren mit Begeisterung dabei. Woher kam die Motivation für all diese Leute? Es war vielleicht das Bewusstsein, die Möglichkeit zu haben, etwas zu schaffen, was für die Nachwelt Zeugnis über einen ganz begrenzten Zeitraum ihres eigene Lebens, ihrer Seefahrtszeit, ablegte. Sie konnten sich praktisch selbst  ein Denkmal setzen. Wie entsteht so etwas? So etwas entsteht aus der tiefen Verbundenheit  eines Menschen zu seinem Beruf. Besonders in Ostfriesland gehört die Seefahrt mit all ihren Facetten zu den prägensten Berufen mit denen die Menschen in diesem Lande ihren Lebensunterhalt zu verdienen versuchten. Sie taten das teilweise unter sehr schweren Bedingungen, teilweise war es aber auch paradisisch schön, kaum vorstellbar. Das alles spielte sich in einer relativ kurzen Zeit ab. Wir versuchen, dieses auch auf dieser Seite darzustellen. Das Museum betrachtet die ausgehende Dampfschiffs – Zeit, die beginnende und die fortgeschrittene Motorschiffs – Zeit und die beginnende Container – und Spezialschiffs – Zeit. Die Segelschiffs – Zeit wird nur in einigen Modellen, die an uns „herangetragen“ sind, gestreift. Hier fehlt uns auch die Fachkompetenz, fehlen naturgemäß die Zeitzeugen. Zeitzeugen, die es für die Zeit, die wir betrachten, wenn auch in schwindender Zahl, noch gibt. Ein wertvoller Schatz, den es zu bewahren gilt. Wie kann man das praktizieren?  Der Schwund ist Natur – oder Gottgegeben. Es ist nur möglich, wenn man die Zeit, die  zu betrachten man sich zur Aufgabe gemacht hat, genauestens dokumentiert. Und zwar mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Das ist ein S8 – Film oder Video genauso wie ein, scheinbar unwichtiger,  Brief, ein aufbewahrter Zeitungsausschnitt oder ein Gesprächsprotokoll. Ich erinnere z.B. an die minutiösen Aufzeichnungen unseres Mitgliedes Kurt van Loh, die er während seiner Zeit als EHUG – Mitarbeiter im Emder Hafen gemacht hat. Eine handschriftliche Dokumentation über alle Schiffe, die damals den Emder Hafen angelaufen haben. Eine unendliche Fleißarbeit, für mich von einem Wert, der nicht richtig eingeschätzt wird. Die Aufzeichnungen befinden sich im Museum und werden mit Sicherheit auf dieser Seite Erwähnung finden. Auch ein Bild oder ein Schiffsmodell legt Zeugnis über eine vergangene Zeit ab. Das alles zu bewahren, ist ein hohes Ziel, welches vollen Einsatz erfordert. Wir sind wieder am Anfang. Erinnert Euch der Umbauzeit und der tollen Energie, die ihr in dieses Projekt eingebracht habt. Dieses ist ein Apell. Bedenkt, die Zeit die zur Verfügung steht, ist begrenzt. Sie sollte sinnvoll genutzt werden. Es wäre schön, wenn ein kleiner Teil davon für das, noch neue, Museum der „Freunde der Seefahrt “ aufgebracht werden würde. Übrigens- Hans Heinrich Schulte wurde dieser Tage 105 Jahre alt, Er erfreut sich bester Gesundheit.

Der Abbruch

Der Abbruch

Der Ostfriese sagt: „Mutt erst maal worn, beföör´t moi word“ Ein ehemaliges asiatisches Restaurant gegenüber dem alten Museum, welches aus allen Nähten platzte, konnte zu akzeptablen Bedingungen angemietet werden. Die Sache hatte einen kleinen Haken, der allerdings nicht verschwiegen wurde: Das … [weiterlesen]

Der Aufbau

Der Aufbau

Nu wort moi maakt Innen und außen wurde kräftig gearbeitet. Die ganze Aktion dauerte mehrere Monate. Ohne fremde Hilfe war das unmöglich zu schaffen. Die Zusammenarbeit mit den Handwerkern klappte bestens. Man wurde ein richtiges Team. Besonderer Wert wurde auf … [weiterlesen]

Die Einweihungsfeier

Die Einweihungsfeier

Das ist jetzt aber fällig Nach ca. 4 monatiger Umbauzeit war das neue Museum fertig. Es wurde, unter Beteiligung der Stadt Emden, Emder Reedern, befreundeten Firmen, der Stadtsparkasse, der Presse und nicht zuletzt der Seemannsmission, durch den, mit Recht sehr … [weiterlesen]

Fertig

Fertig

Fertig aber noch nicht vollendet  Das Museum geht in Betrieb. Die Arbeit ist jedoch noch nicht beendet. Jetzt fängt der Kleinkram erst richtig an. Auch die Außendarstellung des Museums ist eine nicht zu vernachlässigende Aufgabe, die im Fluss sein wird … [weiterlesen]

Umbau

 

Die Jubiläumsveranstaltung war sehr schön!

Zum 11jährigen Jubiläum kamen über 150 Gäste in das kleine maritime Museum in die Emsstrasse im Herzen der Seehafenstadt Emden. Es trafen sich alte Bekannte, viele ehemalige Seeleute, jede Menge interessierte Gäste aus Nah und Fern. Sie wurden von den „Freunden der Seefahrt“ aufs herzlichste begrüsst und freundlich bewirtet. Ein besonderes Geschenk hatte der ehemalige S&B – Chief „Hannes“ Steen aus Hamburg für die Seefahrtsfreunde mitgebracht: ein Ölgemäde, welches das in Emden gebaute Diesel-Elektro-Schiff „ELISABETH SCHULTE“, auf dem Johannes Steen lange gefahren ist, darstellt,  wurde dem Museum zum Jubiläum überreicht.

Der 1. Vorsitzende Mannfred Uphoff freut sich über das Geschenk von „Hannes „Steen.

 

 

 

 

 

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