TS „SAN JUAN MERCHANT“

Ende der 50er / Anfang der 60er Jahre beschäftigte die Emder Reederei Johs. Fritzen & Sohn ein Reihe von großen OBO – Carriern die in Japan gebaut wurden. Es waren Turbinenschiffe, die weltweit eingesetzt waren. Die Schiffe gehörten der amerikanischen SAN JUAN CARRIERS LTD. , die die Schiffe unter LIberia – Flagge in Fahrt brachten. Es fuhren sehr viele ostfriesische Seeleute auf diesen Schiffen. Wir werden darüber an anderer Stelle berichten.

Das erste Schiff, das wir vorstellen ist die TS „SAN JUAN MERCHANT“. Hier die Daten:

Bauwerft: Nippon Kokan, Tsurumi Japan. ID 5310096, Call Sign: .
Eigner: San Juan Carriers Ltd., Monrovia, Liberia
Kiellegung: 19.05.1958, Stapellauf: 12.09.1958, Übergabe: 04.02.1959.
31100 BRT, 52232 tdw. Länge 225,17 m, LPP 215,49 m, Breite 30,48 m Tiefgang 11,37m
Antrieb: 2 Shin – Mitsubishi Steamturbines mit 17500 bhp über Getrieb auf einen Propeller 105 1/min.
Weitere Namen und Besitzer:
1970 „MARCONAFLOW MERCHANT“, San Juan Carriers Ltd ., Monrovia, Liberia
1972 “MARCONAFLOW MERCHANT” Marcona Carriers Ltd., Monrovia, Liberia
Abgebrochen:
10.04.1976 bei Donkuk Steel Mill Co. in Pusan Südkorea

Ein Schwesterschiff war die TS „SAN JUAN TRAVELLER

Diese Angaben haben wir von HJ Pust, der eine hervorragende Webseite über Fritzen Schiffe betreibt.

Die „SAN JUAN MERCHANT“ 1961 vor Anker auf Tokio – Kaiwan – Reede

© Kapitän Klaus Böcker

 

„Rudi“ Stomberg ist am 05.04. 2018 gestorben !

Rudi Stomberg + 05.06.2018

Rudi erkrankte im letzten Jahr an Krebs. Lange Zeit sah es so aus, als könne er die Krankheit besiegen, doch in den letzten Monaten wurde Rudi immer schwächer, bis er schließlich den Kampf doch noch verlor. Bis zuletzt war Rudi immer noch den „Freunden der Seefahrt“ verbunden und nahm – so gut er konnte – regen Anteil am Vereinleben. Mannfred Uphoff musste ihm bei seinen Besuchen stets Bericht erstatten. Rudi war bis zuletzt als Beisitzer im Vorstand des Museumsvereins tätig. Es kümmerte sich um die Verteilung der Vereinspost und, gemeinsam mit seiner Ehefrau Waltraud, um die Geburtstagsgrüße für die Mitglieder. Das besondere daran war, dass er dem Verein viel Geld einsparte, indem er die Post, die in Emden und Umgebung zuzustellen war, persönlich vorbeibrachte und zwar per pedes – also zu Fuß! Rudi hat dabei viele Kilometer zurückgelegt und war überall im Stadtgebiet Emdens zu sehen, wie er unermüdlich in Sachen „Freunde der Seefahrt“ unterwegs war. Er wird uns nicht nur deswegen fehlen!

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