Johannes „Ottje“ Schmitz auf der „OTTO NÜBEL“

Im Jahre 1952 fuhr „Ottje“ Schmitz als Kochsmaat auf der „OTTO NÜBEL“. Die „OTTO NÜBEL“ war ein ca. 2000 tdw – Typschiff, welches in den 50er Jahren in einer Serie von 5 Schiffe auf der S&B – Werft in Emden gebaut wurde. Die Reederei Nübel besaß insgesamt drei dieser Schiffe: die „ERIN“, die „BERNIE“ und eben die „OTTO NÜBEL“, die als erstes Schiff dieser Serie in Dienst gestellt wurde. Die Schiffe wurden in Nord- und Ostsee, im Mittelmeer und auch im Grosse-Seen-Dienst eingesetzt.

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„OTTO NÜBEL“ in schlechtem Wetter auf dem Nordatlantik Richtung Kanada

Hier geriet die „OTTO NÜBEL“ in schlechtes Wetter. Die Ladung, die aus Eisenteilen bestand verrutschte und das Schiff lief mit Schlagseite in Montreal ein. Die Weiterreise wurde erst gestattet, nachdem die Ladung wieder ordnungsgemäß gestaut war. Nach Aussagen von „OTTJE“ dauerte das ein paar Tage, weil das mit eigenem Ladegeschirr erledigt werden musste.

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Mündung St. Lorenz Strom, Labrador Küste

Die Crew der „OTTO NÜBEL“ war froh, die kanadische Küste erreicht zu haben. Das wurde dann auch entsprechend gefeiert.

 

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v.l. Steward ?, Bootsmann Werner ?, „Ottje“, Matrose Hans Hefter

Die grossen Seen wurden bereist. Man nutzte die Gelegenheit, um Landausflüge zu unternehmen, wie hier zu den Niagara-Fällen.

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v.l. Jungmann Kurt Boden, ei N.N. Matrose, Steuermann Andreas Deepen

Auffällig ist, dass die Jungs sich, unabhängig von Rang und Namen, richtig schön landfein gemacht haben.

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„Ottje“ mit einem Kollegen N.N. vor den Niagara – Fällen

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„OTTO NUBEL“ in Hamilton / Ontario (Kanada)

Auf einer nachfolgenden Mittelmeer-Reise wurde auch Pompeji besucht. Auch auf diesem Bild: Alle wie aus dem Ei gepellt. Im Hintergrund der Vesuv.

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v.l. ein Deutz-Ing., Chief Plaver, Stm. Deepen, Mstw. N.N., Jungmann Kurt Boden, „Ottje“ Schmitz

Das Kohlessen der „Freunde der Seefahrt“ fand unter großer Beteiligung statt und kann als sehr erfolgreich betrachtet werden.

Das nächste Ereignis ist geplant und soll am 26. April stattfinden: ein Besuch der Batavia-Werft in Lelystad / Holland. Hier bauen die Holländer originalgetreue Ostindien – Fahrer bis ins Detail nach. Ein sehr lohnenswertes Reiseziel. Es wird ein Bus gechartert, die Teilnehmerzahl ist auf 45 begrenzt. Der Bus fährt am 26.04. 2017 um 08:00 vom ZOB ab. Die Fahrkosten betragen 15 € / Person. Der Eintritt in das Museum kostet für Besucher mit einem Alter unter 65 Jahre 11 €, Besucher die älter als 65 sind zahlen nur 9 €, also => Ausweis nicht vergessen. Diese Kosten sind nicht im Fahrpreis enthalten. Im Bus wird es kostenlos zu Trinken geben. Mitfahren können Mitglieder, Gäste und Freunde der „Freunde“. Der Anmeldeschluss ist entweder der 18. April oder bei Erreichen der max. Teilnehmerzahl. Anmeldungen sind im Museum möglich. Der Fahrpreis ist bei Anmeldung zu entrichten.

 

Eindrücke von der Batavia – Werft

 © Alle Bilder Bernd Parré

 

 

 

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